Tool Review: Stirnlampe H7R core von Ledlenser

Tool Review: Stirnlampe H7R core von Ledlenser

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Vermutlich kennt jeder diese Situation: Es ist dunkel, ihr sucht etwas und habt eine Taschenlampe oder das Handy in der Hand um zu leuchten. Und nun seid ihr die ganze Zeit einarmig und müsst schwere oder zerbrechliche Sachen umher stapeln. Und schon beginnt der Krampf. Oder ihr wollt im Winter draußen grillen und könnt nicht richtig erkennen ob es schon verbrannt ist oder nicht. Dabei die ganze Zeit eine Lampe halten, das nervt schnell. Da wäre doch eine Stirnlampe perfekt! Nun habe ich endlich auch eine. Und ich muss sagen diese hat es auch wirklich in sich. Ich möchte euch in diesem Beitrag die H7R core von Ledlenser vorstellen.

Tool Review: Stirnlampe H7R core von Ledlenser

Die weisse LED

Seit einigen Jahren haben die LED Leuchtmittel die klassischen Birnen wie Halogen und Co. abgelöst. Halbleiter sind einfach um einiges Effizienter. LEDs sind ja eigentlich sehr schmalbandig in der Wellenlänge, ja man kann sie ein wenig mit einem Laser vergleichen. Sie besitzen immer eine spezifische Wellenlänge, also eine bestimmte Farbe. Sie sind nur eben breitbandiger als ein Laser, der als monochromatisch gilt. Möchten wir aber weißes Licht, dann widerspricht dem Einsatz von LEDs eigentlich. Weißes Licht ist breitbandig, eine Mischung von vielen Wellenlängen/Farben. Um das zu erreichen nutzt man Phosphor, den man auf dem Halbleiter der LED aufbringt. Das ist das übrigens das Gelbe was man von außen sehen kann. Dieser Wird zur Lumineszenz angeregt. Auch witzig, wenn man eine weisse LED abschaltet leuchtet sie noch weiter nach. Das nennt man dann Phosphoreszenz.

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Die LED, also die Light Emitting Diode, alleine macht noch keine Stirnlampe. Da gehört noch mehr dazu. Wichtig ist die Energieversorgung. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese mit Strom zu versorgen. Qualitativ hochwertig Treiber besitzen neben einen hohen Wirkungsgrad auch viele Zusatzfunktionen, gerade was das Dimmen angeht. Flackerfreies Dimmen, also das Einstellen der Stromstärke und somit der Helligkeit, ist dabei die Königsdisziplin und stellt einen hohen Anspruch an die Elektronik. Dies wird über ein Einstellrad am Vorderteil ganz einfach und intuitiv durchgeführt. Auch die Umgebungstemperatur hat dabei einen Einfluss und sollte berücksichtigt bzw. kompensiert werden, damit bei kalter Umgebung die gleiche Helligkeit abgerufen werden kann. Die LED Besitzt übrigens eine Farbtemperatur von 6500 K und liegt dabei im “Cool White” Spektralbereich.

Tool Review: Stirnlampe H7R core von Ledlenser

Ein weiteres Qualitätskriterium ist das Thermomanagement bei solchen Hochleistungs LEDs. Ein Punkt ist die Abhängigkeit der mittleren Wellenlänge der LED von der Temperatur. In Fall einer weißen LED ist dies nicht ganz so entscheidend, da alles sich um den Phosphor dreht. Eine zu starke Erhitzung kann aber zu Diffussionsprozessen im Halbleiter führen. Dies kann Einfluss auf die Dotierung haben und wirkt sich somit schädlich auf den Halbleiter aus. Es kann auch die Lebensdauer erheblich verkürzen. Vor allem muss das Thermomanagement bei heißer und kalter Umgebung funktionieren, und das auch noch zuverlässig. Die Abwärme der Hochleistungssportler-LED sollte auch bei starker Hitze durch Sonneneinstrahlung funktionieren. Der Hersteller Ledlenser gibt für die Stirnlampe einen Betriebstemperaturbereich von -20°C bis +40°C an.

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Hochleistungsakku

Gerade bei den Akkus gibt es wirklich viele Varianten auf dem Markt. Dabei gibt es auch erhebliche Qualitätsunterschiede. Die Technologien erscheinen auf dem Papier zwar recht ähnlich, aber bei realen Bedingungen trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Ein wichtiger Punkt ist bei so einem Outdoorprodukt auch die Funktionalität bei unterschiedlichsten Umweltbedingungen. Hitze, Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit sind dabei die kritischen Parameter. Gerade bei kalten Temperaturen können Akkus nicht ihre vollständige Leistung abrufen. Der hier verwendete Akku ist ein Li-Ion Akku Typ 21700 1S1P 4800 mAh 3.7V 17.76Wh. Dieser kann nachgekauft werden und kostet etwa 25 €. Der Hersteller gibt eine Laufzeit von 4 h bei 600 lm (voller Helligkeit) und normaler Raumtemperatur an. Diese verlängert sich entsprechend bei reduzierter Helligkeit. So sollen niedriger Helligkeit bis zu 65 h möglich sein. Das Ganze ist trotzdem natürlich auch stark von der Umgebungstemperatur abhängig und daher nur ein Richtwert.

Der Akku ist auch ein maßgeblicher Faktor für das Gesamtgewicht. Dies Beläuft sich auf 259 g laut Datenblatt. Subjektiv ist das OK für mich. Ich finde es es zudem sehr gut ausbalanciert, da sich der Akku beim Tragen hinten am Kopf befindet. das gesamte Gewicht an der Stirn wäre unangenehm.

Magnetisches Ladesystem

Das robuste “Magnetic Charge System” ermöglicht das Aufladen der Lampe ohne kleinteilige Steckverbindung. Der Stecker wird durch Magnetkraft gehalten und die Kontakte fixiert. Somit ist die IP67 Kapselung auch während das Ladens sichergestellt. Der Akku muss dazu nicht herausgenommen werden.

Das mitgelieferte Kabel besitzt am neben dem magnetischen Ladeanschluss einen USB Stecker vom Typ A. Das hat auch meine Campinglampe von Ledlenser. Somit kann jedes gängige USB Ladegerät, Powerbank, ein Computer oder ein Solarcharger verwendet werden. Dies macht es insgesamt auch universell einsetzbar. Eine externe Ladeschale für den Akku ist nicht im Lieferumfang, der Akku wird im Gerät geladen. Wie bereits im Abschnitt davor erwähnt ist der Akku aber austauschbar.

Lampenkopf

Der Lampenkopf ist um 130° schwenkbar und somit kann der Lichtkegel einfach auf das Blickfeld angepasst werden. Weiterhin besitzt er einen drehbaren Ring zum einstellen des Lichtkegels, ähnlich wie der manuelle Fokus an einer Spiegelreflexkamera.

Es kann eine leuchtintensität von bis zu 600 lm abgerufen werden. für 10 sec ist ein Boost modus möglich, wobei die Helligkeit auf 1000 lm hochgeregelt wird. Ich empfinde aber die 600 lm bereits als ausreichend hoch.

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Wasserfestigkeit

Die Stirnlampe H7R core besitzt einen hohen Schutz vor Staub und Wasser (Schutzklasse IP67) durch Flex Sealing Technology. Einen eigenen Dichtheitstest habe ich nicht durchgeführt, da vertraue ich dem Hersteller. Die erste Ziffer bei IP67 steht für Schutz gegen Partikel und die Zweite für Schutz gegen Flüssigkeiten.

  • IP65 = Staubdicht (6) und geschützt gegen allseitiges Spritzwasser (5)
  • IP67 = Staubdicht (6) und geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen(7)
  • IP68 = Staubdicht (6) und geschützt gegen dauerndes Untertauchen (8)

Beim Einsetzen des Akkus merkt man die Dichtung beim Öffnen und Schließen des Deckels, dadurch geht das etwas schwerer. Aber das macht man eh nicht so oft.

Gurtsystem

Das Überkopfband lässt sich auch bei Bedarf einfach durch Schlitze in den Ösen herausnehmen. Ansonsten haben sich meine Haare beim Tragen nicht in das Gewebe des Gurts geschoben und es gab kein ziepen beim Auf- oder Absetzen. Ich habe keinen Haarverlust erlitten. Das Gewebe schein dicht genug zu sein, dass das die Haare nicht hineinpieksen können und somit nicht herausgerissen werden.

Eine preiswertere Alternative ist diese Variante:

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Eine Variante mit noch mehr Licht- und mehr Akkupower gibt es auch:

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Fazit Stirnlampe

Ich freue mich sehr über dieses tolle Produkt von Ledlenser. Mein Eindruck eines Qualitätsproduktes hat sich bisher absolut bestätigt. Die Lampe macht auf ganzer Linie einen wertigen und gut durchdachten Eindruck. Der Tragekomfort ist auch sehr hoch und somit kann ich die H7R core mit gutem Gewissen empfehlen. Sicherlich hat jeder andere Ansprüche an so eine Stirnlampe, meine wurden aber alle samt erfüllt. Falls ihr weitere Fragen dazu haben solltet, schreibt es mir in die Kommentare und ich ergänze das dann auch im Beitrag.

Transparenz

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Ledlenser. Ich vertrete dennoch meine freie und ehrliche Meinung. Die eingefügten Produktfotos/links sind sogenannte Affiliate Links. Das Produkt wird für euch nicht teurer, ich bekomme lediglich eine kleine Provision. Damit unterstützt ihr meine Arbeit.

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